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Erster Band. [Erste Periode.]
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L. Besondere Physik. 3. rom Lichte. 161

Lichtstrahlen durch eine Glaskugel betrifft, so führt ernur an, daß die von einem leuchtende» Punkte auffal-lenden Strahlen den durch die Kugel ungebrochendurchgehenden nicht innerhalb der Kugel schneiden.Von dem Vercinigungspunkke der Strahlen durcheine Kugel lehrt er nichts bestiinmtes. Durch die Ku-gel, sagt er, werde ein Bild eines leuchtende» Ge-genstandes zuwege gebracht, weil die Strahlen beyna-he in einem Punkte des ungebrochenen sich vereinigten.Hieraus lasse sich erklären, warum Brillengläser einverkehrtes Bild in einer gewissen Entfernung darstell-ten. Ihre Flächen hätten nämlich die Gestalt derKu-gclsiächen, mithin müßten die in diesen Gläsern ge-brochenen Strahlen noch weit besser in einem Punktevereinigt werde», und daher ein deutlicheres Bild ver-ursachen, als die in der ganzen Kugel gebrochenen.Hierauf untersucht nun auch Maurolycus, wases mit dem Sehen der Gegenstände für eine Beschaf-fenheit habe. Er sagt, das vorzüglichste Stück hierzusey die Erystallinse des Auges, durch diese werde näm-lich die Vereinigung der Lichtstrahlen bewirkt, wie-wol er das Bild des betrachteten Gegenstandes auf dieLinse zu sehen, und mithin die wahre Beschaffenheitdes Sehens noch nicht getroffen zu haben scheint. DieVcrgleichung, welche er zwischen den Brillengläsernund der Crystalllinse anstellt, ist diese: in einem erha-benen Glase würden diejenigen Strahlen, welche mitder Axe desselben parallel gehen, beym Ausgange wie-der nach der Axe zu gebrochen, und zwar um destomehr, je erhabener das Glas sey; in einem Concav-glase hingegen würden sie von einander gebrochen, undzwar wiederum desto stärker, je großer die Krümmungsey. Daher rühre die Gestalt der Crystalllinse desAuges, welche keine Kugel hätte seyn dürfen, damitFlscher's Gcsch. d. Physik. I.D. I nicht