Band 
Erster Band. [Erste Periode.]
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2. Besondere Physik, b. von der Warme. 219

auch sehr deutlich, welche irrige Vorstellungen manvon der Wärme in den damaligen Zeiten hatte. Ichwerde das hieher gehörige dieses großen Beförderersder Wissenschaften kurz anführen.

Bacon liefert zuerst ein großes Verzeichniß vonKörpern, welche fühlbare Wärme von sich geben. Darhin rechnet er z. B. die Sonnenstrahlen besonders imSommer und zu Mittage, die feurigen Meteore, dieFlamme die aus feuerfpeyenden Bergen hervortritt,eine jede andere Flamme, die warmen Bäder, die errwärmten Liquoren, heiße Dämpfe, die in Hölen ein-geschlossene Luft besonders im Winter, alle wollacrtige Körper, alle Körper die eine Zeitlang dem Fcurer nahe gewesen sind, frische saftige Kräuter die eineZeitlang auf einen Haufen gelegen, lebendiger Kalkmit Wasser besprengt, Eisen im Scheidewasser aufgcrlöset, Pftrdemist zusammengehänft u. s. f.

Hiernächst giebt er ein Verzeichniß von solchenKörpern, welche keine Wärme von sich geben; dahinrechnet er z.B. die Strahlen des Lichtes des Mondes,der Sterne und der Kometen, die Sonnenstrahlen ineiner gewissen Höhe der Atmosphäre oder in der Näheder Pole, oder die sehr schief auffallenden Sonnen-strahlen. Bey dieser Gelegenheit schlägt er vor, ei-nen Spiegel zu verfertigen, dessen Wirkung der Wir-kung derBrennspiegel gerade entgegengesetzt sey. Denner vermuthet, daß die Wärmcstrahlen in einem solchenSpiegel eben so gut geschwächt werden könnten, wiedas Bild durch einen gehörig gestellten Spiegel durchdivergirende Strahlen von einander gezogen würde.Ferner schlägt er auch vor, mit einem Brcnnspiegelden Versuch anzustellen, ob die Lichtstrahlen des Mon-des Warme besitze», er erinnert aber dabey, man müsse

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