2Z6 I. Geschichte der Physik bis zu Cartesius.
ben der Geister, aus den Körpern zu entweichen, fünfverschiedene Wirkungen zum Grunde liegen: i. dasFliifstgwrrden, wenn die Bewegung, wodurch dieGeister zum Frepwerden gereizt werden, heftig ist,wie z. B- in Metallen; 2. die Digestion oder Aeitirgung, wenn diese Bewegung gelind ist, wie z. B.beym Gähren geistiger Getränke und beym Reifen derFrüchte; z. die Fäulniß, wenn die Geister sich inUnordnung entbinden, wie beym Fleische, Obst, leuch-tenden Holze ti. s.f. Auch rechnet Bacon hieher dasRosten der Metalle; 4. die Belebung und Bildung,wenn sich die Geister in Ordnung entbinden; dahingehören nach Bacon die Thiere, welche durch dieFäulniß erzeugt werden; 5. die Ansrrocknung, VerrHärtung, Verzehrung u. f. f. wenn den Geistern dieAuSgänge offen stehen, wie z. B. die AuStrocknungder Backsteine, die Verdampfung eines flüssigen Kör-pers u. f. w.
Bacon zahlt folgende Mittel auf, durch wel-che die Fäulniß beschleuniget wird: i. die Feuchtigrkcil; 2. die Berührung mit faulen Körpern; z. derstärkere Druck der Geister, wie z. B. wenn Getreideoder Kräuter über einander gehäuft werden; 4. dieTrennung des Zusammenhanges , wie z. B. wenn einBaum auf irgend eine Art verletzt wird; z. die Ver-treibung oder Entweichung derjenigen Geister, welchezur Consistenz eines Körpers nothwendig erforderlichsind, wie z. B. beym erkalteten Blute, welches leichtin Fäulniß übergeht; 6. der Eintritt eines fremdenGeistes, welcher einen höheren Grad von Scharfe be-sitzt, als der gewöhnliche Geist des Körpers; 7. einso schwacher Wärmegrad, daß er die Geister nur sehrgelinde bewegt, und selbige nicht zu vertreiben ver-mag.