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Geschichte der Physik.
Dieser war im Jahre ksy6 gcbohren. Sein Vatersoll ihn schon in seiner Kindheit eine» Philosophen gernannt haben, weil er von allein, was ihm vorkam,Grund habe» wollte. Zuletzt wurde er von der Köni-gin» Chriftiiia nach Schweden gerufen, und starb da-selbst im Jahre 1650. Seine neuePhilosophie mach-te er zuerst durch den Druck in Holland bekannt. An-fänglich erhielt ste zwar, wie es jeder neuen Sache zugehen pflegt, einige Widersprüche, ste wurde aber baldmit solchem allgemeinen Beyfalls aufgenommen, daßdadurch die aristotelische Philosophie gänzlich ihr An-sehen verlohr. Seinen Ruf, den er so lange behaup-tete, hat er mehr seiner kühnen und lebhaften Ein-bildung , als feiner scharfen Beucrheilungskraft zuverdanken.
Noch ein Zeitgenosse und zugleich ein Nebenbuh-ler in der Philosophie war der berühmte Peter Gäf-fen d i. Er stammte miß einem kleinen Orte, der un-ter das Französische Bißthum Digna gehört, her undwar daselbst im Jahre , z§2 gebohren. Er hat nochs Jahre länger als Carlesius gelebt. Seine Phi-losophie, in welcher er die Grundsätze des Epicurusvertheidigt und verbessert, auch selbst viel eigenes hin-zugethan har, konnte zwar den allgemeinen Beyfall,welchen die Philosophie des Cartefins erhalten hat-te, nicht erlangen; allein demungeachret hatte er vieleAnhänger, welche im Gegensatz der Cartesianer,Gas se n d i st e n genenm wurden.
Der Versuch, welchen CartesiuS machte,alle Erscheinungen der Natur nach Art der Alten ausangenommenen Grundsätzen und den daraus abgeleite-ten Folgen zu erklären, und der allgemeine Beyfall,den er dadurch erhielt, drohelen zwar, die vam Bar
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