meneatoren nach dem Cartesius ihre Erfahrungengebaut haben, und welche noch jetzt beynahe allge-mein geliebt wird.
Es hat aber dieses System seine großen Schwie-rigkeiten, wie im folgenden mit mehreren erhellen wird.Da es besonders auf einen Materialismus hinaus-läuft, so kam es, daß das System des Cartesiusanfänglich mehrere Anhänger fand, indem es so ger»iau das Geistige von dem Marcriellen unterschied.Indessen bleibt eö auch »ach diesem Systeme schwereinzusehen, aufweiche Art das Geistige mit dem Ma-teriellen verbunden sey. Aus dieser Ursache sind nach-her andere metaphysische Systeme entstanden, wovonerst in der Folge geredet werden kann.
Obgleich durch diese beyden Systeme des Car-tesius und Gaffendi das alte aristotelische gänz-lich verdrängt wurde, so erhielt es doch durch den er-sten Sekrecair der Pariser Akademie, Ich. Bapti-sta du Hamel q ) einen sehr starken Vertheidiger.Allein man findet nicht, daß er etwas damit ausge-richtet hätte.
Schwere, Gravitation, freyer Fall der Körper.
KeplerS Gedanke, die Schwere der Körperals ein gegenseitiges Bestrebe» derselben nach Verei-nigung zu betrachten, und sie selbst »och weiter aufdie Himmelskörper zu erstrecken, damit diese durchein gegenseitiges Anziehen in ihrer so bewundernswür-digen Bahn erhalten würden, war schon hinreichend,mehrere Vertheidiger zu erwecken. So wenige esaber auch waren, welche außer der Schwere unsererErdkörper ebenfalls die Gravitation der Himrneiskörr
per
q) Astronomia physica. Prif, 1660.