be, sondern vielmehr gegen die Axe derselbe» zu trei-ben , und die Richtungen der Schwere würde» nichtauf der Erdfläche, sondern jederzeit auf der Axe derErde senkrecht stehen. —
Indessen fanden sich eine Menge Vertheidiger desCartesianischcn Systems, welche mit einigen Abände-rungen die Hypothese, die Schwere der Körper ausdem Stoße oder Drucke einer schwermachenden Mate-rie zu erklären, auf alle mögliche Art mit Gründenzu unterstützen suchten. Allein eö würde der Mühenicht werth seyn, sie alle anzuführen. Ich nenne nurnoch einen, welcher in diese Epoche gehört, nämlichden berühmten HuygenS. Dieser Hnygens(Christian) ist im Haag im Jahre ,624 gebohrenund daselbst im Jahre 1695 gestorben. Ihm hatdie Phystk ;Hc viel zu verdanken, wie der Ver-folg der Geschichte beweisen wird. Er suchte die Feh-ler der cartesianischen Wirbel auf folgende Act zu ver-bessern { ). Er nahm an, die feine schwermachendeMaterie bewege sich nicht mit dem Aequator parallel,sondern vielmehr in dem sphärischen Raume, in wel-chem sie enthalten sey, nach allen möglichen Richtun-gen. Dadurch würden sich diese Bewegungen selbsthindern, und so lange verändern, biü die ätherischefeine Materie solche Richtungen erhalten häkle, diebeständig nach größten Kreisen hingicugen, welche sicheinander allerwartS schnitten. Durch dergleichen Be-wegungen der feinen Materie würde nun wol bewirktwerden, daß die Körper nicht mit um die Erde fort-gerissen werden kennten, weil der Trieb nach einer je-den Richtung, nach welcher sie gleichsam hingestoßen
wür-
f) piff, lle causa gravitatis in opp. reliq. T. I. p. 93. sqq.