Man setze naml>ch beyde Massen M und m (nachWallte mP und nP), ihre Geschwindigkeiten Cund c (nach W a llis rC), so wird die Große derBewegung der Mass M, - MC und die Größe decBewegung der Masse m, - mc fcmi. Da nun nachder Voraussetzung M — m, und C — c seyn soll,so hat man auch MC r in c, und daher MC - mc— o, oder beyde Massen ruhen nach dem Stoße.
2. Wenn die beyden gleichen Massenmit ungleichen Geschwindigkeiten gegeneinander kommen, so erhalten beydeMassen nach dem Stoße eine Geschwindig-keit in der Richtung der einen Masse, wel-che die größere Bewegung besitzt, dieder Hälfte des Unterschied e s der Geschwin-digkeiten beyder Massen vor dem Großegleich ist.
In diesem Falle sind nämlich MC und mc un-gleich groß. Setzt man nun MC größer als mc,so wird nothwendig durch den Stoß die Masse M soviel von seiner Bewegung verlieren, als mc betragt,mithin wird der Masse M noch eine Kraft übrig blei-ben, welche — MC — mc ist, womit ste in ihrerRichtung fortgehen will. Allein da ihr die Masse inim Wege liegt, welche Widerstand leistet, so muß sienothwendig einen Theil von dieser Kraft anwenden,um die Masse m vor sich her zu schieben, also kaimauch die Masse M nicht mehr so schnell fortgehen, alswenn die Masse m gar nicht mehr da wäre. Mithinmuß die Masse M eine andere Geschwindigkeit erlan-gen , weiche — x sey, womit nun beyde MassenM m — 2 M (wegen M — m) zusammen fortge-hen. Man kann sich also vorstellen, die noch übrige
Kraft