Band 
Erster Band. [Erste Periode.]
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i. Allgemeine Physik.

AufstchenS, Gehens, Laufens u. f. w. aus diesemSatze zu erklären gesucht. Er zeigt, daß ein Menschauf zwey Füßen sicherer siehen kann, als auf einem,weil in jenem Falle die unterstützte Grundfläche grö-ßer, als in diesem, ist. Das Gehen und Laufen istnichts weiter, als ein beständig erneuertes und wiederunterbrochenes Fallen. Trägt der Mensch eine Last,so fallt alsdenn der gemeinschaftliche Schwerpunkt desKörpers und der Last weiter von dem Körper ab, nachder Gegend zu, wo die Last ist. Daher kommt es,daß der Träger jederzeit seinen Leib oder andere Theiledes Körpers nach der entgegengesetzten Seite beugtoder streckt, um den gemeinschaftlichen Schwerpunktin feine vorige Stelle wieder zurückzubringen. Auchein Sitzender muß, wenn er wieder ausstehen will,entweder seinen Leib vorwärts beugen, oder seine Füßezurückziehen, um seinen Schwerpunkt unter die Füßezu bringen, wie auch schon Aristoteles anführt.Es würde zu weitläuftig seyn, noch mehrere Erschei-nungen anzuführen, welche alle auf die Lehre von»Schwerpunkte sich gründen.

Aus dem angeführten erhellet, daß das erste sta-tische Grundgesetz noch keine feste Stütze hatte, sosehr auch die in diesem Zeiträume lebende» Mathema-tiker sich bemühelen, das Gebäude der Mechanik zuerweitern. Indessen gilt doch das von Larcesiusangenommene Grundgesetz im gewissen Sinne bey al-len übrigen einfachen Maschinen; daher war es umdesto nöthiger, den wahren statischen Grundsatz auf-zufinden, aus welchem selbst Carl,sei,'s Sah alseine Folge abgeleitet werden konnte. Erst de UHir« war hierinn einiger Maaßen glücklich, wiedie Folge weiter zeigen wird.

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Gleich»