Band 
Erster Band. [Erste Periode.]
Seite
487
JPEG-Download
 

i. Allg. Physik, c. von d. WeltkLrpem. 457

Ost geschehe es aber auch, daß die feine Son»nenmakerie über manche Stellen der Sonnenflecken sichergiesse und über die äusserste Grenze derselben erhebe;daher die Sonnenfackeln.

Da also das Entstehen und das Verschwindender Sonnenflecken von so ungewissen Ursachen abhänge,so sey es gar nicht zu verwundern, wenn bisweilen garkeine Sonnenflecken wahrzunehmen wären, da hing»gen zu einer andern Zeit so viele zum Vorschein»wen, daß sie das Sonnenlicht gleichsam verdunkelten.

Diese Erklärung, welche damaliger Zeit mit all»gemeinem Beyfall aufgenommen wurde, wird jetzt frey»lich noch wenige Liebhaber flnden ; indessen mußte siedoch kürzlich in der Geschichte der Physik berührt wer»den, besonders da man selbst in den neuesten Zeiten einemechanische Erklärung über die wichtigsten Erscheinun»gen der Natur versucht hat, welche nicht viel besserist, als die des Cartefius.

Mond.

Der Mond, als das nächste Gestirn unse-rer Erde, ward nach den Zeiten deö Galilei vonden Astronomen in allen seinen merkwürdigen Veränrderungen mir unbeschreiblicher Mühe verfolgt. Be-sonders zeichnete sich in dieser Rücksicht der berühmteHevel z» Danzig aus. Dieser beschäftigte sich 8ganzer Jahre hinter einander vom Jahre 16g9 an bis1647 mir dem Monde, und brachte dadurch fein vor-trefliches Werk die S e l e n 0 g r a p h i e zu Stande, autwelchem nachher das wichtigste angeführt werden soll.

In Ansehung des Abstandes des Mondes vonder Erbe waren die Astronomen in diesem Zeiträume

H h 4 tu