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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2o V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

luft u. s. f. kein Feuer oder keine mit Licht begleiteteWärme entstehe, woraus er endlich de» Schluß macht,daß die Quelle des Feuers nicht mit Crawford inder refoirablen Luft, sondern vielmehr in den entzünd»lichen Körpern selbst zu suchen sey.

Gren ') selbst hat den Begriff von« Phlogjstonverschiedentlich abgeändert. Zuerst h«elk er dn, Brenn»stoff für «ine gebundene Materie der Warme und destlchrs zugleich, oder für gebundenes Feuer, vorzüg»lich aus dem Grunde, weil «nun bey jeder Verbren-nung der verbrennlichen Körper Warme fühle und Lichtsehe. Wenn der Brennstoff durch Erhitzung oderdurch andere Mittel frey gemacht wird. so zeigt er sichalsdann mit Wärme undticht, wird von der Lebens»lukt angezogen, und als Phlogiston gebunden, wo»durch die Luft selbst phiogisiisirt wird. Ohne reineLust findet gar keine Trennung deg Brennstoffs statt,weil kein Auflösungen,itkel für denselben vorhanden ist.Wenn in einem Körper der Brennstoff so lose gebundenist. baß keine äußere Hitze erforderlich ist, damit diereine Luft ihn frey mache, so geht er unzerseht, oberohne Feuer zu bilden, in die Luft über, oder phlogisti»sirr sie, wie z. B. beym Athmen der Thiere, derPhlogistisirung durch SalpetergaS, dem Verwitternder Schwefrlleber, dem Rosten der Metalle an derLuft u. s. w. Um aber die Gewichtszunahme des Rück»stau des und die Verminderung des Gewichts und desUmfangs der reinen Luft zu erklären, nahm er mit deMorveau, Black und Marggraf das Phlogi-ston als eine Materie an, welche eine negative Schwere

besitze,

r) Systematisches Handbuch der gesammten Chemie. Th. I.

Halle 1787. 8 . Grundriß der Naiurlehre. Halle 1788.

8. -.749' fi