2. Besondere Physik, d. vom Feuer. 23
Ausgabe seines Grundrisses der Naturlehre auf, undbetrachtete den Lichtsteff uud den Wärmestoff, ausderen Zusammensetzung das Phlogiston besteht, alsinponderable Flüssigkeiten. Um unn aber die GewichtS»zunähme der zersetzten Körper und die GewichlSab»nähme der tust begreiflich zu machen, nahm er an,daß beyde Stoffe, der Licht- und Wärmestoff, ur»sprüngliche Elastuiiäk besitzen. So wie nun, sagtet,in einem ursprünglich expansiven Stoffe, wie Licht»und Wärmematerie sind, durch die chemische Verein!»gnng desselben mit einem nicht expansiven alle seineExvansiokrask gewissermaßen ruhig und unthätig gc »macht, oder aufgehoben werden kann; eben so kannauch hinwiederum in den schweren Bestandtheilen, mitdenen diese nicht schweren Flüssigkeiten in Zusammen»setzung treten, die Schwerkraft derselben ganz ruhendund gewissermaßen aufgehoben werden, so daß das ausbeyden zusammengesetzte Produkt, außer der Cohä»sionekraft, keiner andern Grundkraft folgt, und in sofern bloß als träge anzusehen ist. Da nun in denjeni»gen Theilen des verbrennlichen Körpers, welche dasFeuer gebunden enthielten, die Schwerkraft derselbenaufaehoben war, so muß nach Abscheidung deö Brenn»fioffs der bephloMisirke Rückstand mehr wiegen, alser vor dem Verbrennen wog. Die tust, welche mitmehreren, Brennstoffe beladen endlich zum Stickgaswird, muß dadurch eben so in ihrem Gewichte vermin»dert werden, als der dephlogistisirte Rückstand daranzuaenommen har. Wird nun das Gewicht der ringe»schloss'ncn Luft vermindert, ohne daß ihre Elasticitätvermehrt wird, so ist es alsdann eben so gut, als obein Theil der Luft weggenommen worden wäre, undder Dnick der äußern Luft muß sie natürlich in den klebmrn Raum bringen.
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