6z V. VottUriestley bis aufd. neuesten Zeiten.
übereinstimmten, daß sie eine sehr reiche Eifinminesey, die der Bliß geschmolzen habe. Sie liege, nachPallas, am Tage, nahe am Gipfel eines Berges,doch ein wenig unkerhalb eines mächtigen Ganges vonschwarzem, durch den Magnet ztthbarem Eisen, deraus dem Rücken des Berges zu Tage ausgehe. DerBerg besteht aus einer Abart der Kieselschiescr, undeö sey wahrscheinlich, daß ein Theil des Ganges , woer zu Tage ausseht, durch Quarzadern von der andernMass« getrennt gewesen sey. Nun aber wisse jederPhysiker, daß die Explosion des Blihes nichts mehrbefördere, als eine isolirte Metallmasse herabzuschieu-Lern , besonders wenn sie sich auf dem Gipfel eine«Berges befinde. Nichts sey daher natürlicher, al«daß diese Masse von fast reinem Eisen den Entladung-/schlag einer ganzen Gewitterwolke angezogen habe.
Palrin schließt mit der Bemerkung, daß, sosehr man gezwungen sey, viele unerklärbare Erschei«nungm zu glauben, man sich doch hüten müsse, Thaufachen, die sich ganz leicht und einfach erklären lassen.In wunderbare Ereignisse umznsialten, für die sich inder Natur nichts Analoges findet, und für die wirkeinen andern Beweis, als die allernnbedentendstenSagen haben.
Indessen hat la Place u ) folgende Hypotheseüber den Ursprung der meteorischen Steine aufgestellt:Diese meteorischen Steine und Metallekönnen von der Ober flache des Mondes fort-geschleudert seyn. Es sey bekannt, daß es aufdem Monde Vulkane gebe, und daß der Mond gar
keine,
u) Bulletin des sciences äs la societ£ philomatique.
N. 66. 68.