2. Besondere Physik, e. vom Wasser. ioz
Da aber die Autiphloglstiker und besondere D.Priestley behaupteten, daß diese Salpetersäure ausder Verbindung des Sauerstoffs mit dein Wasserstoffernlstanden sey, so wurde zur Widerlegung dieses Ein«Wurfs ein neuer Versuch von den Herren Fourcroy ,Segnin, Vauquelin und Arejula angestellt.Um das Sanerstoffgas rein zu erhalten, bereiteten siedasselbe aus der übersaucen kochsalzsauren Potasche.Hundert Cubikzoll dieses Sanerstoffgas enthielten nurZ Cnbikzoll Slickstoffgaö. Die brennbare Luft erhiel-ten sie durch eine Auflösung des Zinks in verdünnterSchwefelsaure. Das Verbrennen geschah mit dergrößten Vorsicht und sehr langsam. Man verbrannte2ce8r Cubikzoll brennbare Luft und 12457 CubikzollSanerstoffgas. Die verbrauchte brennbare Luft wogi2Z9,Zs8 Gran, die reine Luft 6209,869 Gran.Beyde verbrannte Gasarten wogen also 12 Unzen 4Queulch. 49 Gran. Das nach geendigtem Versucheerhaltene Wasser wog 12 Unzen 4 Quenlch. 45 Gran;es war ganz rein und von aller Säure frey. Seinspecifisches Gewicht war dem specifischen Gewichte desdestillirten Wassers vollkommen gleich.
Auch Girtanner machte zu Paris in Gegen-wart des jünger« Herrn von Jacquin mit einer aufKosten des Kaisers unter Aufsicht des Herrn v 0 n 2 a c-quin verfertigten und für die Universität von Wien bestimmten Maschine diese Versuche. Hier wardebenfalls ganz reines Wasser ohne alle Beymischungvon Säure erhalten.
Die Apparate, welche bey solchen Versuchen nö-thig sind, hat man Gazomeler genannt. L av vi-si er sehte einen solchen zuerst zusammen, und gebrauchteihn zu verschiedenen Versuchen mir Gaöarten, beson-
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