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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik, e. vom Wasser. 121

gesondert darstellen; sie sind un- nur in Verbindungmit andern Grundstoffen oder Körpern bekannt, sowie sie auch in den angeführten Luftarten mit Wärme»stoff verbunden sind.

Aber wenn zwey mit einander verbundene Körpergetrennt werden, oder mit andern Körpern neue Ver»bindungen eingehen sollen, so kann dieß nach vorher»gegangener Veränderung in dem Zusammenhangs«und Aggregatszustande des ganzen Körpers erfolgen;eine Bedingung, welche von allen uns bekannten Mit-teln der Wärmestoff am besten erfüllt.

Sollen also der Sauer.- und Wasserstoff in ebengenannten Luftarten aus ihrer bisher mit dem Wärme»stoffe gehabten Verbindung gesetzt werden, um eine in»nige Vereinigung mit einander einzugehen, so ist hierzudie erhöhte Temperatur das dienlichste Mittel; unddaher ist das Anzünden des Gemenges zur Erzeugungdes Wassers unumgänglich nothwendig, wodurch derWärmestoff beyder Luftarten frey wird, und diezurückbleibenden Grundstoffe durch kein Bindungs»Mittel mehr gehindert werden, sich mit einander zu ver-einigen, und den zusammengesetzten Körper hervorzu-bringen, welchen wir Wasser nennen. Aber wir dür»fen vermuthen, daß eS ganz anders in den obern Re»gionen jener größer» Werkstälte unsers Luftkreifts zu»gehe; denn wir finden nichts Vernunftwidriges in derVoraussetzung, daß sich hier die mannigfaltigen ein»zelnen Grundstoffe, durch deren Vereinigung die un»endlich vielen zusammengesetzten Körper entstehen, ab«gesondert und ohne Verbindung mit einander befinden.Nach dieser Voraussetzung wird zur Vereinigung die«ser Grundstoffe nichts anders erfordert, als daß sieeinander begegnen, oder eine gegenseitige Anziehung«,

H f kraft