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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik, e. vom Wasser. 12 z

die Feuerstätten der Bergbewohner in Brand zn gern»then, da dieses Gas zu Folge seiner specifiirhen seich»tigkeit gegen die atmosphärische Luft auf dieser fließenmüsse, und sich nicht nahe an der Erdfläche aushal-ten könne.

z. Bey der Verbrennung des Sauerstcffgaö inder atmosphärischen Luft müsse, wie de Lüc sehr rich-tig bemerke, die zum Einathmen undienliche Luft derAtmosphäre nothwendig zurückbleiben; aber des obenAngeführten nicht zu gedenken, wodurch die Unrich-tigkeit der Voraussetzung hinlänglich gezeigt worden,daß Wolken und Regen auf dieselbe Art gebildet wer-den, wie künstlich erzeugte kleine Quantitäten Wasser;so lasse sich hierbcy noch anführen, daß, wennauchdurch Verbrennung beyder Luftarten der Regen gebildetwerden sollte, doch bey der daselbst natürlicher Weiseerfolgenden Verdünnung der Luft die benachbarte Luft da-hin dringen, und die verdünnte und zum Einathmenuntaugliche vertreiben müßte; überdieß müsse man inBetrachtung ziehen, daß die dabey entstandene Koh-lensäure von dem bey der Verbrennung erzeugten Was,ser eingesogen werden würde. Indessen bedürfe dieTheorie dieser Vertheidigungsgründe nicht, da es nichtdie Luftarten, sondern nist ihre Grundstoffe sind,welche zur Bildung des Wassers erfordert werden.

4. Daß der vierte Saß die Wahrscheinlichkeitder Lehre von den Bestandtheilen des Wassers nichtschwächen könne, lasse sich durch die tägliche Erfah-rung beweisen; denn da das Wasser- und Sauerstoff,gas beym Verbrennen gerade so viel Wasser hervor,bringen, als sie selbst am Gewicht betragen, und dieseErscheinung statt finde, wenn auch die angeführtenLuftarlen nicht die geringste Spur von Feuchtigkeit

durch