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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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1 52 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

zeuge hat deLüc*) Beobachtungen angestellt, welchebeweisen, daß die tust auf den Bergen stets trockenerals in der Trefe sey. Bald nachher aber entdeckte detüc daß das Elfenbein mchk immer dieselbe Ausvehn»barkeit haire, und er fand darauf denselben Fehler beyLeu Federn, welche er schon vorgeschlagen halte, undüberhaupt bey allen andern Substanzen, die er ge-brauchte. Er blieb bey dem Fischbein, aus andernBetrachkungen, stehen, und bewerkstelligte seine Ver»gleichbarkeir durch einen einzigen festen Punkt ziem-lich g»k. Dieß war sein zweytes Hygrometer, das erder königl. Akadem. der Wissensch. zu Paris 178 tübergab. Bald nachher aber fand er einen zweytenfesten Punkt, so daß er zum drittenmale die Verfer-tigung des Hygrometers gänzlich veränderte, welchestch eben auf die von ihm angeführte Theorie gründet.

Indessen war de Sau fsüre aus seinen so man-nigfaltig angestellten Beobachtungen so glücklich, dieGründe zur eigentlichen Theorie der Messung absoluterQuantitäten der in der Luft schwebenden Fenchrigkeitzu legen. Zur hygroskopischen Substanz wählte er einweiches, wo möglich blondes, aber nicht krausesMenschenhaar, welches wegen feiner Fettigkeit in ei-ner Auflösung von 7^ Skrup. Sodasalz in 30 UnzenWasser 30 Minuten lang, alsdann noch einige Mi-nuten lang zweymal in reinem Wasser gekocht, in kal-tem abgespühlk und an der Luft abgetrocknet werdenmuß. De Saussüre fand, daß ein solches Haarstch von dem Punkte der größten Feuchtigkeit bis zumPunkte der größten Trockenheit um 24 bis 2s Tau-send»

x) Essais für Phygrometrie. ä Neufchstel 1783. 8- übcrs.Versuch über die Hygromerrie, vs» Z. D. T. Leipzig 1784 - 8 .