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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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i so V. Von Priestley bis auf b. neuesten Zeiten.

stall haben solle, weil er nämlich bey verminderterTemperatur wieder niederschlage: damit habe es un»streitig die nämliche Beschaffenheit, wie mit dem er«wärmten Wasser, welches in diesem Zustande fähigist, gewisse Erd« und Seeinarren aufzulösen, die beyeiner niedrigen Temperatur darin ganz fest bleiben wür«den. Aber kein Chemiker werde in diesem Falle sagendürfen, daß die Auflösungen hier durch den freyenWäcmestoff bewirkt worden sind. Denn wenn man ei«nen Körper, wie etwa den Thon, dem freyen Wärme«stoffe auf trockenem Wege, d. h. wo dieser im Luft«mittet einwirkt und Gegenwirkungen oder Modifika«tionen erleidet, ausseht; so erfolgt etwas ganz anders,als wenn man ihn dem sogenannten freyen Wärme«stoffe unter Mitwirkung deö Wassers hingibt. Dortwird der Thon hart, hier flüssig. Wie könne denanun aber ein und derselbe freye Wärmestoff so ganzheterogene Erscheinungen geben, wenn er wirklich frey,d. h. von allen chemischen Verhältnissen, Modifikalio»nen und Mitwirkungen anderer Körper ganz unabhän,gig sey'- In der That, man spiele entweder mit demAusdrücke: freyer Wärmestoff, oder man lasse e»ganz außer Acht, daß kein einziger Körper im er«füllten Raume aufgestellt werden könne, welcher auchnur in einem einzigen Augenblicke ifolirt wirken könne.

Sey der Warmestoff so etwas zu thun im Stan«de, dann geralhe die Parrotsche Theorie wirklich inGefahr, entweder auf Widersprüchen, oder leeren Hy«pothesen ertappt zu werden: denn sie behaupte, daßdas Wasser durch freyen Wärmestoff dunstförmig oderaufgelößt werde, und daß es bey der Zersehnng desSauerstoffgas aus der Atmosphäre sich niederschlage.Dieses vorausgesetzt, würden bey der Zersetzung des

waffer«