2. Besondere Physik, e. vom Wasser. 19z
genug ist, so stießen die Bläschen der Wolken so starkzusammen, daß sie in Tropfen herunterfallen, undRegen bilden.
Die Nebel werden durch Kälte erzeugt, wes,che die Feuchtigkeit der tust a»s die ziverue Art nieder-schlägt. Viele Wolken habe» einen ähnliche» Ur-sprung, und es ist höchst wahrscheinlich, daß die Kältesowohl in der obern als unter» tust andere Dünsteniederschlagen kann, als solche, welche auf die zweyteArt aufaelößl worden sind. Dergleichen Dünste sin»den sich fast allezeit bey uns in der Akmo'pbäre da beyUNS auch im Sommer b>e Gewässer und alle sehr nassenKörver ni.istenthetlo auf die zweyte Art ausdunsten.Es kann aber auf mancherley Art geschehen, daß dieKälte Wolken und kerne Nebel veranlaßt, ungeachtetdie unterste tust MeistcnkhellS feuchter ist, und auchgrößere Abwechselungen der Wärme und Kälte erleidet,als die obere. Dieß kann geschehen: i. wenn beyheiterm Himmel eine warme tust weht, weil alsdanndie warme tust, welche der Wind zuführt, oben vielstarker als unken erkältet; 2. wen« die untere Atmo-sphäre bald nach Sonnenaufgang, wo die Sonne,,-wärme am schnellsten zunimmt, besonders bey heiternSommrrkagen, stark ausgedehnt wird, und sich daherMerklich erhebt; und da sie um diese Zeit >ehr stuchtz» sey» pstegt, so erleidet ihr oberer Theil oft emen Nie-derschlag der Dünste; z. wenn sich feuchte tnstmassenschnell von der Erbe in die Höhe hebe», und obcndurch Erkältung die aufgelößten Dünste fahren lassen.
Die feuchten Liifkmassen bestehe» nach Hübe ausbrennbarer Luft, welche, obgleich mit Dünstender zweyten Art beladen, dennoch wegen ihrer fpe»elsil'chen teichtigkeit schnell in die Atmosphäre auf-Lischer's Gesch. d. Physik. VUI.B. N steigt.