2Z2 V. Von Pricsiley bis aufd. neuesten Zeiten.
De 1 uc nehme nach seinem neuesten Systeme eineVerbindung mit Feuer und einer dritten aerisirendenSubstanz zu Lust an. Wasser und Feuer, sagt deL ü c, sind allen tufrarttn gemein; jenes ist der wäg,bare Theil derselben, und sie unterscheiden sich nurdurch das Verhältniß dieser Bestandtheile und durchden aerisirenden Stoff. Das Hygrometer zeige diesesWasser nicht an, sondern nur das als Dampf darinenthaltene. Allein wir hätten schon vorher gesehen,daß sich gegen diese letztere Vorstellungsart sehr gegrün-dete Einwürfe darböthen, baß dadurch die de tücscheTheorie den ErkläruugSgrnnd für die Hygrometcrverränderungen verliere; nicht so unmittelbar lasse sich et,was gegen de Lüc's eigentliches System sagen.
Daß eö nicht durch Versuche begründet sey, undüberhaupt dadurch nicht begründet werden könne, folgeschon daraus, weil jene Stoffe nicht wägbar undnicht dargestellt wären; daß es aber leicht sey, durchsolche Stoffe zu erklären, sey eben so gewiß. Erwürde daher keinen Augenblick anstehen, wenn keinedarstellbaren Stoffe zur Erklärung der meteorologischenErscheinungen, wenn selbst ein hypothetischer Stoffdazu.nicht genügte, sich zn de Lüc'S Theorie zu be-kennen.
Vielmehr ist Herr von Arnim geneigt, feineZuflucht zu dem Auflösungssysteme zu nehmen. Dennwenn das Wasser weder unverändert noch als Dampfin der Atmosphäre sich befinden könne, und es denGrundsätzen einer richtigen Nalurbetcachtung wider,spreche, die Verbindung mit hypothetischen Stof,fen anzunehmen; so bleibe uns nichts übrig, als dieAufiöfungStheorie. Er sagt, de Lüc hat diese Theorienicht in ihren Gründen, sondern in ihrer Anwen,
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