eS die Nacht zuvor eine Bewegung von geimacht halle.
Lampadiuö bemerkt, die Abneigung, welchedas Metall gegen das Anhängen des Wassers zeige,scheine nicht von der Elektricität herzurühren, weilsonst beym Versuche vom 2;sten Jul. die im Graseliegende Glastafel hätte naß werden müssen, da steder Erde die angenommene Elektricität hätte mittheilenkönnen. Man müsse also die Ursache in dem Mangelder Anziehung suchen, oder lieber gestehen, daß mansie noch gar nicht wisse.
WaS die sternförmige Gestalt des Schnees be,trifft, so glaubte Aldini zu Bologna , daß die vor,züglichste Ursache dieser Formbildung die Elektricitätsey. Schon Beccaria hatte dieß behauptet, wollteaber dabey die sechseckige Gestalt des Schnees ausgeometrischen Gründen erklären y ) ; dagegen bemerktAldini, daß die geometrische Erklärungsart ganzohn? Sinn seyn würde, wäre nicht eine physische Ur,sacke mit hinein verwebt, welche man in der Verschie«denhcit der Elektricität der Dünsie erkenne. Aldinihatte mehrere Versuche über die Lichtenbergischen Figu,ren, von weichen in der Folge geredet werden soll , an«gestellt, und gefunden, daß die Elektricität «nverkenn»baren Einfluß auf gewisse bestimmte Formbildung habe.Da nun unsere künstliche Elektricität, sagt er, derglei-chen bewirke, warum sollte denn nicht die natürlicheElektricität eben das leisten? So wie wir dort beyden Pulvern bald sternförmige, bald strahlige Gestalt,bald eine kugelförmige, bald eine regelmäßige bemerk,ten: so fänden wir es auch bey dem Schnee. Soll'
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y ) Lettcre dell’ elettricismo. p. Z2§ sq.