258 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.
1. Daß innerhalb des Raumes, welcher vondem Fuße der Wasserhose eingenommen wird, einwirkliche« Kochen in der See stall findet.
2. Daß die Dünste des Wassers, welche in dieHöhe qelriebrn werden, das Produkt einer Verdun-stung sind, wobey das süße Wasser von dem salzigengeschieden werden muß, indem e« durch Versuche ent«schieden, daß die Destillation da« einzige Mittel sey,wodurch sich das Seewasser völlig versüßen lasse.
Eine andere merkwürdige Thatsache, welcheMickaud beobachtete, war diese: wenn der Fuß ei«ner Wassersäule sich dem Lande zu nähern beginnt, sozieht sich der Durchmesser derselben zusammen, ihreHöhe nimmt ab, das ganze Volumen wird immergeringer, und verschwindet endlich ganz, sobaldsie die Küste berührt. Nach genauer Beobachtung,die er anstellte, schien es, als ob der Fuß, auch dergrößten Wasserhose, abzunehmen anfange, sobalddie Tiefe der See unter ihr geringer, als die eigeneErhebung über ihre Oberfläche wird. Wenn dießwahr sey, wie er gewiß glaube, so könne man darausschließen, daß da« Aufbrausen oder Kochen, welchesdie Wasserhose mit Wasser versieht, und die den Fußrings umgebende Dünste bildet, sich vielleicht genauso weit in die Tiefe der See erstrecke, als der Fußselbst sich über die See emporhebe, und daß die O.uan«tilät des Materials zur Ergänzung der Dünste indem Verhältnisse abnehme, als das Wasser seichterwerde.
Mit den Beobachtungen des Hru. Michaudstimmen diejenigen vollkommen überein, welche derSch'ffslieuteuant Boussard c ) an einigen Wasser«
hosen
c) gonrnsl äs physique p. de la Mtthtrit. T. III. p. 346.