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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. 5 . von d. Gahrung. 271

Die Erscheinungen der Fäulniß, sagt er, ge»schehen eben so, als die der sauren Währung, vermit»reist sehr zusammengeseßker Auzi»hungen. Zluch hierhören die drey Bestandtheile des Körpers auf, in»Gleichgewichte zu bleibe», und stakt einer dreyfache«»Verbindung werde«, zweyfache erzeugt, aber die Oieisulrake dieser Verbindungen stnd verschieden von denen,welche die weinichle Währung darstellt. In d'eserbleibt der Wasserstoff mit etwas Sauerstoff und einen»Theile Kohlenstoff verbunden, um Alkohol zu machen,in der faulen Währung hingegen aller Wasserstoff, alrles Wasserstoffaas; zugleich entwickeln sich Sauer»und Kohlenstoff als gasförmige Kohlensäure. Wen«»die aanze Operation zu Ende ist, besonders wenn esnicht an der gehörigen Menge Wasser gefehlt hat, sobleibt am Ende nichts als Pflanzenerde mit etwasKohle und Eisen zurück.

Die Fäulniß der Pflanzen ist also eine völligeZerlegung derselben, wobey alle constiluirende Be»standtheile als Gas entweichen, und nur der erdichteAntheil zurückbleibt.

Dieses ist das Resultat der Fäulniß, wenn maneine» Körper derselben unterwirft, der nur Sauer»,Wasser - lind Kohlenstoff, und ein wenig Erde ent»hält. Aber dieses ist selten der Fall, und es scheint,als ob diese Substanzen allein nicht leicht faulen,oder wenigstens nur sehr langsam. Ganz anders vec»hält es sich, wenn auch der faulende Körper Stick»stoff enthält, «velches bey allen thierischen, so »vieauch be«) vielen vegetabilischen Substanzen der Fall «st.Dieser neue Stoff befördert die Fäulniß ungemein,daher man auch die vegetabilischen Substanzen mitden thierischen vermengt, um die Fäulniß r» be»

fördern.