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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik, f. von d. Gahrung. 27z

merkt'), daß Leichname, welche in einer beträchtli«chen Tiefe eingegraben und daher deni Zutritte deratmosphärischen Luft beraubt sind, besondere Lrschei»nungen zeigen, daß nämlich die muskulösen Theil«sich oft in ein wahres thierisches Fett verwandelten.Diese Erscheinung erklärt tavotster so: durch einenbesondern Umstand wird der Stickstoff in ihnen frey,und es bleibt nur Wasser» und Kohlenstoff zurück,welche das Fert bilden. Die Beobachtung der Mög»lichkett, fahrt tav visier fort, die thierischen Kür»per in Fett zu verwandeln, kann einst zu wichtigenEntdeckungen leiten, die man sich im gemeinen Lebenzu nahen machen könnte, denn viele thierische A»«»würfe bestehen vorzüglich aus Wasser« und Kohlen»stoff, können also leicht Oel bilden, und thun diesesauch im Feuer.

Hr. G i b b e s k ) hat hierüber in der Folge in derThat verschiedene Versuche mit dem Fleische von Thie»reu angestellt. Er brachte unter andern eine todt«Kuh unter das fließende Wasser. Die Kuh lag so, daßdas Wasser täglich zweimal darüber ging, sie selbstwar mir etwas lockerer Erde bedeckt. Nachdem sieeine Zeitlang in dieser Erde geblieben war, steckte exöfters einen Stock durch die Erde bis zur Kuh. Je»desmal trat eine überaus große Menge von Luft hervor,

welche

i) Memoir. fur les differens etats des cadavres trouvi»dans les fouilles du Citnefiere de* Innocens an 1786 et1787 in den annales de chitnie. T. V. p. 154 f.

k) Ueber die Verwanbllinq des Fleisches tn eine dem Wall«rath sehr ähnliche Substanz aus den Philos. Transact,übers. in G rrn's neuen Journ. der Physik Dd. l.S. iLü f. und D. > 11 . S. 436 f.

Lischer's Gesch. d. Physik. VI». v. S