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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik, g, von d. Elektricität. 23 r

wenn sie vom Glase abgesondert werden, findet. Bec»caria sieht den Zustand der Belegung so an, al«rührte derselbe vom wirklichen Uebergange der elekrri»schen Materie zu oder von der Glasfläche her. Die»sein gemäß nahm er folgenden Sah an: Eine positiveGlasfläche gebe zwar anfänglich die elektrische Materievon sich an die Belegung, und mache solche positiv,aber unter und mit diesem habe sie ein Vermögen,bey jedem Abzüge wieder etwas von diesem mitgetheil»ten Vorrathe zu sich zu nehmen. Diese Zurücknahmewerde nach und nach stärker und deutlicher, je mehrVorrarh die Tafel von sich gegeben habe, und amEnde, wenn ihr ganzer Vorrarh abgegeben ist, sey sieam stärksten, so daß das Glas bey jedem Abzüge gr,rade so viel Verrath wieder bekomme, als es der Be»legung dabey überläßt. Umgekehrt raube eine nega»live Fläche anfänglich wirklich elektrische Materie ansich aus der Belegung, gebe aber bey jedem Abzügewieder etwas zurück, bis sie endlich, wenn ihr Man»gel kürzlich vollkommen erseht sey, bey jedem Abzügegerade so viel wiedergibt, als sie von der Belegunggenommen hatte. Diese« Verhalten des tadungvgla»feö nennte Beccaria electricita» vindex. Er sagt,Liese vindex sey negativ, so lange die Glasflächenwirklich ihren Zustand mittheilen, oder die positiveFläche elektrische Materie von sich gibt, die negativean sich zieht; positiv sey sie, wenn die Flächen beymAbsondern die vorher zugegebene Materie wieder ansich ziehn, oder die an sich gezogene wiedergeben.Beyde vindice» sind vom Anfange, die positive imAbnehmen, die negative im Zunehmen, kommen alsoeinmal zu ihrer sogenannten Grenze «ntgegensehterElektricität!» in das Gleichgewicht, daß die Bele»gung beym Absondern weder Materie verliert noch ge»

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