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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. §.von d. Elektricität. 23z

Volka'S Elektrophor besteht aus drey Haupt»theilen: 1. aus einer runden und glatten metallischenoder leitenden Form, welche der Teller oder dieSchüssel genannt wird. Dieser besitzt einen Rand,welcher ein wenig emporsieht, 2. aus einer dünnenScheibe oder Tafel von einer nicht leitendeu Materie,als Glas, Harz, Pech, Schwefel u. f., welche derKuchen genannt wird, z. aus einer an seidenenSchnüren befestigten Platte, welche der Deckel oderauch die Oberscheibe genannt wird.

Die Form, in welche der Harzkuchen gegossenwird, besteht aus einer reinen Mekallplatte, oder auseinem trockenen Brette, mit Stanniol, Goldpapieroder Silberpapier ganz überzogen. Nur muß dieOberfläche, so viel als möglich, recht glatt gemacht,und die Form ganz ohne Ecken, und daher vollkom»men rund seyn. Am Umfange rund herum hat sieeinen Rand von etwa I bis 2 Linien Höhe, um dasAbfließen der hineingegossenen Harzmassen zu verhüten.Das eingegossene Harz muß mit dem Rande gleichhoch stehen, doch dieser aber unbedeckt bleiben. DieOberfläche Le« Harzkuchens muß vollkommen glatt,ohne Risse und ohne Blasen seyn, die untere Flächedesselben aber an die obere Fläche der Form oder desTellers vollkommen genau anschließen.

Zu dem Kuchen eines Elektrophors wählte Voltaeine zusammengeschmolzene Masse von 3 Theilen Ter»penlin, zwey Theilen Harz und einem Theil Wachs.Hierzu dient aber jede nicht leitende Materie. Hr.Pickel gibt folgende zusammengesetzte Masse an: 5Theile gummi lacca in tabulis , z Theile reinen Ma»stix und 2 Theile venetianischen Terpentin, welchesalles zusammen in eine Leinwand gebunden, in einem

neuen