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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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286 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

Die erste Elektricität läßt sich im Elektrophorauf drey verschiedene Arten erregen: i. durch Mit»theilung von einer andern gewöhnlichen Maschine, de--ren Leiter mir dem Deckel verbunden wird, und sodie Harjtafel auf die gewöhnliche Art ladet; 2. durchein ordentliches Ladmigögkas, das an die Harztafelgebracht wird, nnd bey AuSjiehung des Stoßes einenTheil der Ladung mittheilt, z. Durch bloßes Reibenmit der trocknen Hand, einem weichen Felle, u. dergl.,welches sanft und schnell über die Harzfläche geführtwird, welche Art besonders dadurch noch am merk«würdigsten wird, daß Volta Mittel gefunden hat,durch abwechselnde Operationen mit einem kleine» La»dungöglase diese erste Kraft beträchtlich zu verstärken.

Sobald nämlich Volt« den Deckel auf dieHarjtafel, welche die erste Elektricität erhalten halte,niedersehte, so empfand er einen schwachen Stoß inder Hand, wenn er den Deckel und die Form zugleichberührte. Hob er darauf den Deckel auf, so fander, daß derselbe eine merkliche Elektricität erhaltenhatte, welche einen Funken gegen den Finger gab undverschwand, aber wiederkam, so oft er den Deckel aufdieselbe Art niedersehte und die Form berührte. OhneBerührung zeigte sich keine Elektricität. Diese Er-folge gaben ihm nun ein Mittel, die erste erregteElektricität in dem Harzknchen beträchtlich zu verstär-ken. Er nahm nämlich ein gewöhnliches Ladungö-glas, ließ mehreremal den Deckel Funken gegen dieeine Seile desselben schlagen, während die andereSeite ableitend gemacht war. Hörten die Funken desDeckels auf, so brachte er diesen auf die Seite, undstatt dessen das geladene Glas mit der zuvor ableiten»den Seile auf die Harjtafel, und führte eö mir einer