2. Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 291
Stellte er den vorigen Ladungsversuch mit zweyzusammengelegten geschlifstnen Glastafeln an, die mitden innern Seilen dicht an einander schlössen, da dieäußere Seite der einen Tafel mit dem Kissen gerieben,und die untere Seite der andern Tafel mit einer Be-legung versehen wurde, welche man während der Ope-ration ableitend machte, so ließen sich nach vollendeterLadung fclgende merkwürdige Abwechselungen dabeywahrnehmen: l. gaben die Tafeln vereint, und jedefür sich, den elektrischen Stoß. 2. Unberührt hangendiese Tafeln vom Anfange stark zusammen, und zieheneinander mit den angrenzenden Seilen an. z. Sondertman sie da von einander, so ist die obere auf beydenSeiten positiv, die untere auf beyden Seiten negativ.4. Oeffnet man die Tafel», und füget sie wiederummit eben den Seiten mehrmal nach einander zusammen,oder wird auch jede für sich an den nicht aneinander^grenzenden Seiten berührt, so verlieren sie beyde dasmeiste von ihrer vorigen Elektricität; auch hangen siealsdann s. zusammengefügt nicht zusammen und zieheneinander nicht wie zuvor an. 6 . Berührt man beyde zu-gleich an ihren äußern Enden, indem sie an einanderliegen, mit den Handen, oder zieht man den Funkendurch die Belegungen aus, so hangen sie sogleich vonneuem stark zusammen, und ziehen einander an. 7. Son-dert man die Tafeln von neuem aus einander, so zei-gen sie eine starke funkengeörndr Elektricität, die aberder vorigen entgegengesetzt ist: die geriebene vordereTafel ist nun auf beyden Seiten negativ, die andereauf beyden positiv. 8- Werden die Tafeln gleich von«Anfange nach der Ladung beyde umgewandt, undmit den vorhin auswärts gekehrten Seiten an einan-der gelegt, und wird der Funken nun aus den aus-wärts gekehrten Seiten gezogen, so hangen sie eben,
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