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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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304 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zelten.

sich selbst mehrmal wiederkommen, so an einer Stellein der Atmosphäre unbeweglich stehen, wie Frank«l i n's sogenannter Fisch lange gezeigt habe.

Sey der Körper weder so klein, daß ihn seineMaterie mitführen könnte, noch so spitzig und scharf,daß er sie leicht von sich lasse, sondern sey er mit einerglatten und gleichen Fläche versehen, so ereigne sich inder zwischen den Körpern befindlichen Luft ein Zustand,am ähnlichsten der Ladung, die in Glas, Harz undandern Körpern in eben der tage entstehe. Dir Luftwerde um den einen Körper mit Säure erfüllt, umden andern mit Feuer; diese Materien ziehen und bin»den einander, und verursachen in der Luft und in denKörpern eben solche Wirkungen, wie bey GlaStafelnund ihren Belegungen vorkommen.

Dieser Zustand finde sich nun allezeit in der Luft,wenn ein elektrisirter Körper einem andern begegne.Die Luft um den einen werde mit Säure erfüllt, umden andern mit Feuer. Diese Materien gehen durchVertheilung aus dem Körper, welche zugleich aus derLuft die durch eben dieselbige Vertheilung darin zer»streuete entgegengesetzte Materie ziehen. Wurde nu»die Luftschicht zwischen den Körpern so dünn, oderkamen die Körper einander so nahe, daß diese um siegesammelten Materien einander erreichten, so eiltensie zusammen und machten da den knallenden und dieLuft ringsherum von sich treibenden Funken oderStrahl, mit welchen« die Ladung für dießmal ver»schwinde, wofern Nicht eben der Zustand von außendurch beständig zustießenve Elektricität unterhaltenwerde, und die Funken so dicht nach einander tolgenkönnten. Diese A>moipbäre um die Körper könneman gewissermaßen mit Augen sehen, wenn man

leichter