3i2 V. Von Pn'estley bis aufd. neuesten Zeiten.
vorhin ihre ganze Kraft auf das Feuer der untern Theileausüben kann, und dadurch derselben, durch das Be»rühren in dieser Stellung, angenommenen natürlichenZustand wieder herzustellen.
7 . Erhob man den Deckel zu einer gewissen Höhe,etwa s bis 6 Zoll von der Tafel, und nahm die daentstehende negative Elektricität der Form durch An»rühren weg, fo blieb die Form unelektrifch, solangeder Deckel in dieser Höhe war; zog man ihn aberhöher, oder senkte man ihn tiefer, so ward die Formsogleich elektrisch, doch auf ungleiche Act. Erhobmau den Deckel, so ward die Form negativ, senkteman ihn, so ward sie positiv, und die Abwechselungender Art der Elektricität folgten schnell auf einander,so lange der Deckel seinen positive» Zustand behielt.
Aus allen diesen Erscheinungen, welche sich beymElektrophor wahrnehmen lasse», schließt nun Wilkeganz richtig, daß sie einstimmig von dem in der gela-denen Harztasel nach ausgezogenem Stoße zurückblei»benden Ladungs » oder Verkheilungöznstande zeugen,woraus sich alle dabey vorkommenden Begebenheiten,bis auf die kleinsten Umstände, ohne Beyhülfe einerbesondern vis vindex erklären lassen.
Daß der erregte Elektrophor wirklich in einemtadungszustande sich befinde, sucht Wilke noch durcheinige Versuche zu beweisen, welche die vollkommeneZerstörung der Elektricität desselben betreffen.
Zu dem Ende wurde der Elektrophor geladen, derStoß ausgezogen, die ganze Maschine auf ihren glä»fernen Fuß gebracht, und der Deckel erhoben. Führteman nun den Deckel abwärts, und überfuhr die obereHarzstäche, ohne Reiben, einige mal mit einer feinen
Spitze,