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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2 . Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 349

vor: man legt die Harzplatke auf einen Tisch, undisolirt einen oder mehrere spitzige Dräthe über derPlatte, mit den Spitzen nach ihrer Fläche zu, ineiner Entfernung von einem und einem halben, oderzwey Zoll. Hierauf berührt man diese Drärhe nacheinander, erst mit einer positiven, dann mit einer ne«gariven teidner Flasche, und bringt so die Funkenaus beyden Flaschen auf die Oberfläche der Harzplaktc.Wenn man nun Pulver von verschiedenen Farben aufdie Platte stäubt, wird man sehr regulair« Figurenerhalten. Diese bestehen aus concentrifchen Zonen vor»verschiedenen Farben, welche die Gestalt von Cirkeln,Ellipsen oder andern krummen Unien annehmen, jenachdem man sich eines, oder mehrerer spitzigen Dräthebedient, oder diese mehr oder weniger von einanderentfernt hat.

Man schneide ferner eine Figur von beliebigerGestalt, z. B. ein Profil, eine Blume u. s. f. mittenaus einer Karte heraus, lege ein Stück weißes seid»neö Zeug auf einen Tisch, auf dieses die Karre, undauf diese ein Goldblättchen. Hierauf lege man eineandere Karte auf das Goldblättchen, und auf dieseein Buch oder sonst etwas Schweres, um sie fest an»zudrücken. Hicrbey muß man aber Sorge tragen,daß das Goldblättchen auf zwey gegen einander über«stehenden Seiten der Karte herausgehe. Wenn mannun das Goldblättchen an dem einen hervorragendenEnde mit der äußern, und an dem andern mit derinnern Seite einer stark geladenen Batterie verbindet,und diese entladet, so wird das Gold geschmolzen wer«den, in die Substanz der Seide eindringen, und aufdieser einen purpurfarbenen Fleck von der Gestalt undGröße der aus der Karte ausgeschnittenen Figur zu«rücklaffen. Dr.