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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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384 V.Von Priesiley bis aufd. neuesten Zeiten.

Die Ursache dieser Erscheinung läßt sich aus derWirkung der elektrischen Auuosphären leicht erklären.Die Atmosphäre des metallenen Tellers wirkt aufden Tisch, oder einen andern Leiter, den man ihmnähert, so, daß sich die natürliche Elektricität des Ti-sches in die entfernten Theile desselben zurückzieht, ihreMenge folglich in den Theilen, welche dem metallene,,Teller entgegen stehen, abnimmt, und dieß Abneh,men größer wird, je mehr man den elektrisirten Tellerdem Tische nähert. Ist der metallene Teller eleklrisirt,so müssen entgegengesetzte Wirkungen eintreten. Miteinem Worte, die Theile, welche in den Wirkungs-kreis des elektrisirten metallenen Tellers gebracht wer-den, nehmen die entgegengesetzte Elektricität an, unddiese zufällige Elektricität, die mit der wirklichenElektricität gewisser Maßen im Gleichgewicht steht,verliert etwas von ihrer Intensität, wie dieß das Sin-ken des Elektrometers zeigt.

Noch mehr Licht über die elektrischen Wirkungs-kreise verbreiten folgende beyden Versuche: k. Manbringe zwey flache leitende Körper, die beyde entwederpositiv oder negativ elektrisict sind, gegen einander,und nach und nach immer naher. Hier wird mandurch zwey mit ihnen verbundene Elektrometer sehen,daß ihre Intensität um desto mehr zunimmt, je nähersie einander kommen. Daraus sieht man, daß der einevon den zwey verbundenen Leitern jetzt eine weit ge,ringere Capacität hat, als wenn er allein isolirr war,oder der andere auf ihn keinen Einfluß hatte. MitHülfe dieses Versuchs läßt sich auch die Ursache erklä-ren, warum ein elektrisirter Leiter einen größern Grabder Intensität zeigt, wenn er auf ein kleineres Volu-men zurückgebracht ist, ferner, warum ein lang aus-gekehlt -