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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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4ii V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

die Elektricität des Duplikators ganz allein von demgewöhnlichen elektrischen Wasserdunste in der Atmo-sphäre herrühre, und dadurch die Ungewißheit ttt An-sehung der elektrischen Action dieses sinnreichen In-struments entfernt. Um daher den Duplikator zurUntersuchung der atmosphärischen Elektricität anzu-wenden, gebrauchte er dazu denselben mit seiner un-isolirten Drehscheibe, während sie der feststehendenScheibe, welche isolirt ist, gegen über steht; indemin Hinsicht auf Jsolirung diese Stellung des Dupli-kators genau den ifolirten und nicht isolirten Theilenseiner hohen und nicht zugespihren Stange entspricht,und so auch seine elektrische Anhäufung bey allenschwachen Elektrisirungen der Atmosphäre immer die-selbe bleibt.

Einige vorhergegangene Beobachtungen brachtenihn auf die Vermuthung, daß die Lust dadurch, daßsie auf verschiedene Weise, z. B. durch Athmen, Fäulrniß u. dergl. selbst im geringen Grade verdorben wird,einen Aurheil ihrer natürlichen Elektricität einläßt,und folglich negativ elektrisier wird. Diese Vermu-thung schienen folgende Thatsachen zu bestätigen.Read war oft über die Beständigkeit der negativensadung deö Duplikators in feinem Zimmer, das ergewöhnlich beobachtete, erstaunt, während in der freyenLuft und oft in dem benachbarten Zimmer der Du-plikator positive Elektricität gab; diese Verschieden-heit konnte er in nichts weiter finden, als in der Respi-ration und Ausdünstung seines Körpers. Daher warer neugierig, zu erfahren, ob durch dieselben Mitteleine Veränderung in dem elektrischen Zustande der hustim großen Zimmer bewirkt werden könnte, und stellteden Versuch am zren Juli 179z an. Das Wetter

war