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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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4 i 6 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten

andere Ende des Draths in die Luft ragen. Willman diejenige Elektricität sammeln, welche bey derVerdampfung erregt wird, so nimmt man einen klei»nen zinnernen Löffel, woran ein Dralh oder ein Fußetwa 6 Zoll lang ist, welcher in die eine zinnerneRöhre so weit eingesteckt werden kann, daß der Löffel2 bis z Zoll über dein Instrumente steht. In denLöffel wird eine glühende Kohle gelegt, und Wasseraus selbige gespritzt, wodurch die erregte Elektricitätgesammelt wird.

Ca vallo erläutert den Gebrauch und die Wir»kung dieses Jiisttumeulö durch folgende Versuche:

Erster Versuch. Man theile der Zinnplakteso viel Elektricität mit, daß ste ein gewöhnlichesKorkkugelelektrometer in Bewegung bringen kann.Wenn nun die Seitenrahmen vertikal und mit derZinnplakte vollkommen parallel gestellt sind, so zeigtsich in dem Flaschenelektrometer an dem Korckngelcheukeine Elektricität, weil die Elektricität der Zinnplaeledurch die genäherten leitenden Goldpapier » oder Sca n»niolflächen in dem Wirkungskreise gebunden wird:werden aber die Rahmen von der Plane entferntund niedergelegt, so stoßen nun die Kügelchen desElektrometers einander ab; die Beschaffenheit derElektricität läßt sich alsdann sehr leicht durch eine ge»riebene Siegellackstange auf die gewöhnliche Art un»lecsuchen. Werden die Rahmen wieder in die Höhegeschlagen, so wird die Elektricität wieder zu ver»schwinden scheinen, sie zeigt sich aber sogleich wieder,wenn abermals die Rahmen niedergeschlagen werden,u. s. w. Wenn hingegen die Zinnplatte oder einezinnerne Röhre mit dem Finger berührt wird, oderauch sonst durch eine leitende Substanz mit der Erde