Band 
Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
Seite
421
JPEG-Download
 

2. Besondere Physik. §.von d.Esektrl'citat. 421

so wird b, gerade wie zuvor, zum Zwenken Male nega-tiv elektrisier werden, und diese zweyre Ladung vonnegativer Elektricität wird, wenn man den Hebel wie-der nach s dreht, von b der Plane c mitgetheilt wer-den. Auf diese Art läßt sich durch Wiederholung desVerfahrens, welches bloß darin besteht, daß manden Hebel immer rück« und vorwärts bewegt, einebeträchtliche Menge Elektricität in c anhäufen.

Wenn man dieses Instrument gebraucht, so kannman die Elektricität höchstens 30 bis 40 Mal ver-mehren. Denn nachher läßt sich die Ladung von cnicht mehr verstärken; dieß findet nämlich alsdannstakt, wenn die Ladung von c so sehr verstärkt ist,daß sie in b eine Portion elektrische Materie zurück-läßt, welche der gleich ist, die b von a empfangenkann. In diesem Falle berühre man auf die oben be-schriebene Art mit c ein Elektrometer, und wiederholedieß Verfahren, wenn es nicht divergiren will. Indiesem Falle schiebt man den Schieber fp wieder hin-ein , und dreht den Hebel, wie zuvor, rück- undvorwärts. Hat man dieß einige Mal gethan, sowird die Platte c eine zweyte fast eben so starke La-dung als die vorige annehmen. Und wenn man nunden Schieber fp wieder herauszieht, und mit c dasnämliche Elektrometer berührt, so wird man das Di-vcrziren besser bemerken können. Auf diese Art kannes auch durch eine dritte und vierte Operation verstärktwerden. Sollte sich jedoch unerachret dieser wieder,holten Operationen noch kein Divergiren des Elektro-meters wahrnehmen lassen, so kann man die Elektri-cität noch auf eine andere Art vermehren. Man theiltnämlich die schwache Elektricität von c der Platte aeines andern ähnlichen Instruments mit, und ver-fährt damit auf die bereits beschriebene Art.

Dd z Die