2. Besondere Physik. von d. Elektricität. 423
in welcher das Elektrometer eingeschlossen ist, getrieben,wenn noch andere 10 Vermehrungen erfolgen.
2. Man gieße etwa einen Theelöffel voll Wasserauf eine glühende Kohle, und halte gleich darauf eineisolirie zinnerne Platte von 8 Zoll im Durchmesseretwa s oder 6 Minuten darüber, um den Dampfaufzufangen und zu verdichten. Mit dieser Platteberühre man alsdann die Platte a, so wird etwa nach4 Vermehrungen das Elektrometer durch die Beruherung der Platte c merklich elektrisch werden. Noch q.Vermehrungen verstärken die Divergenz des ElrktrorMeters mehr, als erforderlich ist, um bemerken zukönnen, daß seine Elektricität negativ sey.
3- Man lege eine glühende Kohle auf die ebenbeschriebene Zinnplatte, und lasse nur zwey TropfenWasser auf sie fallen, berühre hierauf mit der Zinn»platte die Platte a, so wird nach wenigen Vermehrrungen die Platte ein Elektrometer starker elektrisiren,als nöthig ist, um zu bemerken, daß feine Elektricitätpositiv ist.
4. Man halte jene Zinnplatte an ihrem isolierten Untersaße, schlage sie dreymal 'mit der flachenHand, und lasse sie nunmehr mit der Platte a berührrett. Nach etwa 30 Vermehrungen erhält das Elekrtrometer eine hinreichende Menge positiver Elektricität.
5. Um die Elektricität der Atmosphäre zu unr«ersuchen, stecke man anfänglich einen langen Drakhin die Hülse der Platte a, und sehe ihn der freyenLuft aus; oder noch besser, man halte einen ifolirten,etwa s Fuß langen und mit Stanniol überzogenenStock aus dem Fenster, während dessen berühre manauch mit der andern Hand den untern Theil des Stocks
D d 4 etwa