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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2 . Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 439

Auch hatte D. Nooth °) an dem gewöhnlichenReißzeuge, das aus einem Kissen von rothem Corduanmit Haaren ausgestopft bestand, mehrere Fehler ge<funden. Er hatte nämlich aus vielen angestellten Ver-suchen wahrgenommen, baß ein großer Theil der amGlase angehäuften elektrischen Materie wieder in daSKissen zurückgehe, und schlug daher vor, ein seidenesKiss-n zu wählen, und überdem an selbigem noch einStück Wachrraffet anzubringen, welches oben überden Glascylinder gelegt wird. Diesen Vorschlag hatCavallo f ) zuerst benutzt, und hiernach eine Einrich-tung einer Cylindermaschine angegeben, welche sehreinfach ist und große Vorzüge vor allen vorigen hak.Das Gestelle dieser Maschine besteht aus einem Drete,welches beym Gebrauch der Maschine mit zwey eisennen Klammern an den Tisch befestigt wird. Auf die-sem Brete stehen zwey starke hölzerne Säulen senk-recht, welche den Glascylinder und das Rad tragen.Aus der messingenen Kapsel, worin der eine Hals desCylinders gefaßt ist, geht eine stählerne Spindeldurch die Säule hindurch, und trägt jenseits dieserSäule an ihrem Ende, welches viereckig ist, einenWürtel. Auf der Peripherie dieses Würtelö sinddrey bis vier verschiedene Einschnitte, um der verän-derten Länge der Schnur nachgeben zu können, welcheum den Würtel und den Einschnitt des Radeü gezo-gen wird. In der andern Kapsel des Cylinders istein kleines Loch, in welches das konische Ende einerstarken Schraube geht, welche durch die andere Säule

durch

e) Philosoph. Transact. Vol. LXI1I. Nro. ZZ.

f) Vollständige Abhandlung der Elektricität. Lcipz. 1797-8. B. I. S. 146 f.