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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. S.von d. Elektricität. 465

welcher in der erweiterten Fläche der Glasscheibe liegt,und mit ihrem Umkreise concemrisch ist. Damit aberdieser Bogen die Elektricität nicht leite, so ist er inOel gesotten und überfirnißt. Wegen seiner Größe,und weil dünnes Hol; sich leicht verwirft, ist er auszwey Stücken zusammengesetzt. An diesem Bogenist der Tastet mir zwey beweglichen Haken von Mef»sing mittelst daran befindlicher Schrauben befestigt.Mach van Marnm's angeführter Erfahrung ist dieWirkung am stärksten, wenn der reibende Theil desGlases, sobald er das Amalgama verläßt, sogleichin Berührung mit dem überall anliegenden Flügelkommt. Alsdann ist aber auch der Widerstand, wiebereits angezeigt worden, am größten. Um. nun di««fen Widerstand so viel als möglich zu vermindern,ohne die Elektricität beträchtlich zu schwächen, so räthWildt an, das reibende Stück Tastet auf den Taf«fet zu legen, und wenn dieß noch nicht hinreichendsey, das reibende Stück nach innen gegen das Glaszu etwas am Ende umzubeugen, oder auch ein kleinesStück Tastet oder feines Tuch unterzulegen, wodurchdieser reibende Theil weiter vom Flügel abzustehenkommt, mithin die Unterbrechung größer und mit ihrder Widerstand kleiner wird. Es komme hierbey nurdarauf au, daß der isolirende seidene Lappen bis znden Spitzen des Einfaugers reiche; denn im entge»gengesetzten Falle werde sehr viel elektrische Materie,noch ehe sie zu den Spitzen komme, zerstreut, wennauch das Reibzeug noch so gut wäre.

In Ansehung des Amalgam« bemerkt Wildt,daß es mit Schweinefett auf Leder getragen nicht festgenug halte, und daß zu vieles Fett der Wirkung un«gemein schade. Er hat daher den Gebrauch der Ca«Fischer'» Desch. d. Physik. VHI. ö. Gg caobutt