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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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474 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

bey einem gleichen Grad der Stärke, der aus diesem Lei«ler gezogene Funke weil stärker seyn und eine weit hef,tigere Erschütterung verursachen würde. Volra fin»Let daher den Durchmesser von 6 Linien für übersil,berte Stäbe mehr als hinreichend, um ihnen denhöchsten Grad der Stärke zu geben. Hiernach hauesich Volt« einen Leiter verfertigt, welcher eine er,staunende Menge elektrischer Materie in sich faßt, unddessen Funken eine kaum auszuhaltende Erschütterungverursachen. Er besteht aus «2 Stäben von der an,gegebenen Größe und Gestalt, welche zusammengenom«rnen 96 Fuß lang sind, und nur 12 QuadratsußOberfläche haben; folglich nicht mehr, als ein Cylin»der, welcher 6 Fuß lang und 8 Zoll im Durchmesserist. Wenn man aber diese Stäbe in eine lange Reihestellt, so übertreffen sie in Ansehung der Menge derelektrischen Materie, welche sie aufnehmen können,und in Ansehung der Stärke ihrer Wirkungen «ine ähruliche Röhre.

V olta's Entdeckung gilt aber bloß von der ein,fachen Elektricität. Denn wenn man Versuche mitder verstärkten und erschütternden Elektricität anstellenwill, so thut ein kugelförmig gestalteter Leiter weitbessere Dienste als ein cylindrifcher, bey welchem sich«ine Flasche weit langsamer ladet, als bey jenem.Uebrigenö würde man sich auch sehr betrügen, wennwan glauben wollte, daß man desto größere Funkenaus dem Leiter herausziehen könne, eine je größere Aus»dehnung man demselben gäbe. Ein Leiter, welcherl ozollige Funken gibt, in Verbindung mit einem zwey,ten Leiter gebracht, deren Dimensionen nach Vol,ta's Vorschriften eingerichtet, d. h. 8 Ellen lang,£ Zoll dick und mit Kugeln an beyden Enden ver,

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