2. Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 49 t
rührung mit dem Glase wäre, als die Feuchtigkeit indem Kleister. Nach diesen wahrscheinlichen Vermu»thungen untersuchte er, welche Substanz weit wirk»samer, als der trockne Kleister, eine Art von Mittlerzwischen dem Glase und der Zinnfolie abzugeben imStande seyn könnte. Eü siel ihm ein, daß das ge-meine Schreibpapier, da es weder ein guter Leiter,noch eine gut absondernde Substanz sey, vielleicht dazudienen könnte, wenn es zuerst glatt auf die Zinnfolieaufgepappt, und dann getrocknet würde. Nachdem, nun das Papier auf der einen Seile, und die Zinn»folie auf der andern angebracht waren, so belegte erdas Glas damit so, daß die Zinnfolie auswärts zuliegen kam, und rieb sie glatt. Dieses halle einenso guten Erfolg, daß er seit dieser Zeit keine einzigevon den Flaschen durch die elektrische Ausladung zec»brachen hat, welche auf diese Art verfertigt wordenwaren, es mochten entweder gemeine Flaschen, odergroße, genau 12 Maaß haltende Labungsgläser seyn,ungeachtet einige der lehtern mit den andern eine ge-raume Zeit hindurch in der Batterie, welche er ge-wöhnlich zu brauchen pstegt, gestanden hatten. Undso wie er nie eine solche Flasche durch die Ausladunghat zerbrechen können, so ist er jehc noch weit wenigerim Stande, die Stärke der Ladung zu bestimmen,welche sie aushalten können, ohne zu zerbrechen, oderob sie ganz und gar durchlöchert werden können. Nachvan Marum's Versuchen wurde aber die Ladungdadurch geschwächt.
. Außerdem bemerkte Brook, daß die freywillizeEntladung einer Flasche der allzugroßen Reinlichkeitund Trockenheit derselben zuzuschreiben sey. Dennwenn eine Flasche oder ein Erlchülterungöglaö erwärmt
worden