5oo V. VonPriesiley bis aufd. neuesten Zeiten.
der Seite 8 aber besitzt eben die ausdehnende Kraft,welche die umgebende» Leiter haben. Das fortleitendeFklidum hat endlich in der ganzen Flasche an Mengezugenommen, und das in der äußern Belegung befind«lichr hält mit dem des Bodens das Gleichgewicht.
Aus diesem Zustande der Flasche nach der ta»düng läßt sich nun auch unmittelbar die Erscheinungdes Entladens ableiten, welche hervorgebracht wird,wenn man abwechselnd die beyden Belegungen berührt.Wegen des Gleichgewichts der in der äußern Bele«gung enthaltenen Elektricität mit der des Bodens kanndas Berühren des 8 keine elektrische Wirkung hervor»bringen. Das erste wirksame Berühren geschiehtalso bey der Belegung A , weil ihr alsdann dadurchdie Menge des elektrischen Fluidums geranbt wird,die sie über den elektrischen Zustand des Bodens besaß.Sie wird sich also sodann mit ihm in ein elektrischesGleichgewicht sehen, indem sie jedoch immer «inenUeberfiuß an elektrischer Materie behält, welche aberauf dieser Seile aus Mangel an fortleirendem Fluiidum unbeweglich bleiben wird, und das Mittel, ihreine neue Menge von diesem Fluidum zu verschaffen, ist,daß man alsdann die Seil« 8 berührt; denn durchdie Berührung der innern Seite geht forlieitendesFluidum aus dem ganzen Apparate, folglich auch ausL in den Boden, dadurch verliert 8 an ausdehnenderKraft, und köinmr mir demselben aus dem Gleichgttwicht; wenn man alsdann diese Belegung berührt,so wird sie wieder elektrisches Flttidnm aufnehmen, bisLas Gleichgewicht wieder mit dem Boden hergestelltist. In dieser zweyer» Operation zersetzt sich ein TheildeS elektrischen Fluidums, welches aus dem Bodenkommt; sein forlieiren-es Fluidum geht durch die
Platte,