jo2 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.
bediente man sich aber statt der Kugel einer andernSp'he, so waren die Strahlen nur 2 Zoll lang. EinZwirnsfaden von 6 Fuß Länge in einer Entfernungvon zz Fuß vom ersten Leiter senkrecht aufgehängt,wurde von demselben angezogen. Wenn man einenLeiter gegen den ersten Leiter der Maschine brachte, sokonnte man in einer Minute 24 Zoll lange Funke» inder Dicke eine» Federkiels Z22 Mal ausziehen. DieLuft war so stark elektrisirt, daß sogar die Kugeln anCavallo'S Elektrometer in einer Entfernung von 4aFuß von der Maschine um ^ Zoll weit von einandergingen. Die Wirkung dieser Maschine wurde nochdadurch sehr verstärkt, daß man den izr Flaschen,aus welchen die erste Batterie bestand, noch 92 bey«fügte, so baß die ganze Batterie ungefähr 2rsQuadratfuß belegter Fläche enthielt. Zur Ladung die-ser Batterie werden 162 Umläufe der Scheiben erfor-dert. Durch einen Schlag dieser Batterie wurde einCylinder von Buchebaum 4 Zoll hoch und 4 Zoll imDurchmesser gespalten, wozu nach der vo» van Ma-rum angestellten Rechnung eine Kraft von 9840Pfund erforderlich war. Der Schlag der voriaenBakterie spaltete nur einen Cylinder von z Zoll Höheund z Zoll im Durchmesser mit einer Kraft vons5Zs Pfund.
Wirkung der Elektricität auf Metalle und Metallkalke.
Schon im Jahre 17*8 hatte Beccaria ange-führt, baß die Metallkalke wieder hergestellt werdenkönnten, wenn man eine starke elektrische Ladung durchdieselben gehen lasse. Aehnliche Versuche hatte derGraf de Mtlly 3 j angestellt. Er versichert, daß er
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a) Rozitr Journal de pbysique. Tom. IV. p. 146.