5 2o V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.
die ihm sonst Schaden zufügen würden; aber er kannihn keineswegs vor jedem Schlage schütze».
2. Keine Farbe hak hierbei) einen Vorzua vor derandern, wenn sie gleich stark aufgetragen, und u> eilet*chem Grade mit Del verseht und; stark aufgetrageneFarben aber geben eine bessere Beschüßuug als dünnere.
Wenn er die erwähnten Papierblätter rieb, sofand er, daß sich die Elektricität am leichtesten in demmit Ofenruß und Oel bestrichenen Papiere erregenließ, auch in demselben stärker wurde; vielleicht, meint«, könne auö dieser Ursache der Ofenruß und das Oeldem Schlage etwas besser, als die andern Farben,widerstehen.
Außerdem bemerkt er, daß der Zinnober, wenner mit Leinöl aufgetragen werde, den schwarten Streiffast eben sowohl erhalte, als wenn er mit Wass-r auf»getragen worden sey. Auch das mit Blenweiß undOel gemahlte Papier erhalte einen schwarzen Fleck, deraber von besonderer Natur sey. Im Ansänge nämlichfen er fast eben so schwarz, als er indem mit Wasseraufgetragenen Bleyweiß erscheine; aber nach und »achverliere er seine Farbe, und in Zeit von einer Stundekönne man an ihm gar keine Schwärze mehr wahrneh«men. Er erscheine alsdann nur, wenn man das Pa«Pier in das gehörige Licht stelle, ganz ohne Farbe, undwie ein Eindruck, den man mit dem Fingernagel geiMacht habe. Auch ließ er den Schlag über ein StückBret gehen, welches 0014 Jahren mit Blerweiß undOel war angestrichen worden, und auch hier zeigtesich der schwarze Streif; er war aber nicht so schwarz,und verging nicht so bald, als der auf dem Papiere;doch war er in zwey Tagen ebenfalls gänzlich ver,fchwunden.
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