528 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.
Oberfläcke der Belegung und der mit derselben verbumdenen Körper viel abhmg.
Da er nun dem Kreise auf zwey verschiedene Ar»len eine von beyden Elektriciräten, welche ihm gefiel,geben konnte, so glaubte er, daß, wenn er fie so msGleichgewicht bringen könnte, daß sich keine vo» bey»den mittheilte, kein seitwärts gehender Funke zumVorschein kommen würde, wie bey den angeführtenVersuchen. Allein hierin hakte er fich völlig geirrt; denn
1. wenn er die eine Halste der überfiüsfigen Elek«tricikät der innern Seile wegnahm, und beyde Seitenaus gleiche Art elektrifiren ließ, so theilte die Emla«düng des Cylinders durch den Kreis von guten teuerndem Kreise nicht die geringsie Elektricität mir undder seitwärts gehende Schlag war fast eben so deutlichwie vorher.
2. Wiederholte er diesen Versuch auf die Art,daß er beyde verschiedene Methoden gleichsam untereinander verglich, und eine Elektricität nach der anderndem Kreise -mittheilte. Jsolirte er den Cnlinder nicht,sondern sehte ihn auf den Tisch, welcher den K^eis vor»stellt, und brachte die Körper fo an, daß fie denselbenberührten, so bewirkte er durch das Entladen eine po»sttive Elektricität. Allein zu eben der Zeit, als er eineUnterbrechung im Kreise verursachte, indem er einenTheil des Tisches iit denselben brachte, so konnte erleicht veranstalten, daß der Kreis keine von beydenElektricuäten annahm. Der seitwärts gehende Schlagwar aber ganz wider seine Erwartung eben so berrächl»lich wie vorher.
Hierdurch wurde nun Priestley in Ansehungdes seitwärts gehenden Schlags in dieselbe Ungewiß»heil verseht, als er schon vorher gewesen war; denn
wenn