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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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53 8 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

«inen überzeugenden Beweis von dem Daseyn desWärmestoffa in der elektrischen Flüssigkeit ansehe»,weil eine Enrblndung des Wärmestoffs der atmosphä-rischen tust dabey vorzüglich wirksam hätte seyn kön»nen. Daher brachte er das Thermometer in verdünntetust, und ließ elektrische Ströme, wie vorher, aus das«selbe gehen; hier bemerkte er aber, daß das Queck«silber viel höher stieg, als in der nicht verdünnten at»Niosphärischen Lust. Um aber doch so viel als möglicheinen völlig entscheidenden Beweis zu erhalten, wieder«holte er zuerst den Versuch in ganz reiner tust, welcheverdünnt war, und in der eben so verdünnten Stick»stoffluft. Das Steigen des Quecksilbers war abernicht beträchtlicher bey diesen Versuchen, als bey je»nen. Daher schloß er, daß die Erwärmung der indie elekirischen Ströme gebrachten Kugel des Thermo»Nieters nicht dem durch diese nämlichen Ströme ausder atmosphärischen Luft entbundenen Wärmestoff zu«geschrieben werden könne. Allein auch dieser Versuchschien ihm keinen allgemein gültigen Beweis von demDaseyn des Wärmestoffs in der elektrischen Materiezu liefern, weil man noch immer einwenden könnte,daß die elektrische Materie durch das Zuströmen andie Kugel eine Wärme hervorbringen könne. Vielmehrglaubt er, daß das Daseyn eines Wärmestoff» weil be«sriedigender aus der Wirkung der Elektricität auf einig«nicht ausdehnbare Flüssigkeiten bewiesen werden könne,welche in elastische oder luftförmige Flüssigkeiten vec«wandelt werden, wenn man sie der Wirkung der Elek«tricikät ausseht. Dadurch wurde er anfgemunrerr,im Septemb. 179g Versuche anzustellen, um zu sehen,ob er mehrere flüssige und nichtflüssize Körper in ela»stische Flüssigkeiten dadurch verwandeln könnte, daß«r die elektrische Materie in sehr reichlicher M,nge

hinein»