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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 541

it6 Wassers, der Sauerstoff, hingekommen sey. War,um, frägt er, hat sich derselbe nicht ebenfalls mitdem Wärmestoff aus der elektrischen Materie zuSauerstvffgas gebildet? Allein, sagt er, es könneseyn, daß diese letztere Bildung viel schwerer halte,als die erstere, und da aus frühern Versuchen bekanntwar, daß der elektrische Funke das Sauerstoffgas zer«setzt; so könne sein Sauerstoff inö Quecksilber gegan-gen und der Wärmestoff entwischt seyn; indessen ließsich nicht« von einer Verkalkung am Quecksilber be,merken.

Uebrigen« hatten alle auf solche Art erzeugtenLuftgattungen, bis auf einen Theil der aus demWasser entstandenen, ihre Elasticität völlig beybehal-ten , denn selbst nach Verlauf eines Jahrs war in ih-ren anfänglichen Röhren noch keine Veränderung zu be-merken, ob sie gleich die Dichtigkeit der atmosphärischenLuft erhalten halten. Die Elektricität hak also beyLiesen Versuchen eben das bewirkt, was man sonstdem Wärmestoffe zuschreibt, und sie scheinen also znbeweisen, daß Wärmestoff in der elektrischen Flüssig-keit sey. Außerdem scheint noch eine andere Substanzim elektrischen Funken gebunden zu seyn, die ihn ver-hindert, die Körper zu erhitzen, durch welche er geht.Ob diese andere Substanz vielleicht der Lichtstoff sey,bleibt vor jetzt unentschieden.

PaetS van Troostwyck und Deimann hat-ten Mit Hülfe Cuthberson'S destillirtcS Wasser,welches zuvor unter der Luftpumpe von aller anhängen-den Luft möglichst befreyt war, den Einwirkungenwiederholter Schläge einer Kleistischen Flasche ausge-setzt. Bey jedem Schlage entwickelte sich aus demWasser in der Glasröhre etwas Luft, bis bey einem