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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2 . Besondere Physik. §.vond. Elektricität. 553

Bestandlhe'l der Lufrsäure sey, scheine es ihm natür-licher, anzunehmen, daß hier das Wasser nöthig sey,um durch seine Verwandtschaft zur Schwecerde allesuflsäure auszuscheiden, um so mehr, da sich die Luft«säure aus vielen andern Steffen ohne alles Wasserübertreiben lasse, und z. B. entstehe, wenn man dietrockenste Kohle und das trockenste Sauerstoffgas inVerbindung bringe. 2. Daß in allen Gasarren Was-ser gegenwärtig sey, welches sich durch salzsaure Kalk-erde, essigsaures Kali, Schwefelsäure, gebranntenKalk, Polasche u. s. w. davon scheiden lasse. Dochdieses beweise nur, daß sich Wasser in der Luft auf-halten oder in ihr aufgelößt seyn könne, und nicht,daß eS in die Mischung der Luft wesentlich mit eingehe.Man könne durch die angeführten Slcffe tust völligwassecfrey machen; und da überdieß die au« gewissenStoffen und den Gaöarken zusammengesetzten Stoffevon ihren Zusammensetzungen mit Wasser ganz ver-schieden sind, so scheine hierin kein Beweis zu liegen,daß Wasser ein wesentlicher Bestandtheil der Gasar-ten sey. Auch wären das Sauerstoffgas und Stick-stoffgas, welche beym Kochen und Auspumpen desWassers entständen, keine Produkte des Wassers, wiesich das schon daraus zeige, daß sich davon im Ver-hältniß der Wassermasse nur sehr wenig entwickele.

Was die zwey» Hypothese betreffe, nach der diebeyden Gasarren aus eigenthümlichen Grundstoffenund Wärmestoff, und Wasser aus jenen beyden Grund-stoffen, zusammengesetzt wären; so ließen sich für sie fol-gende Gründe anführen: Nach einem Versuche, dessenGenauigkeit sich nicht bezweifeln lasse, wäge das durchda« Abbrennen der beyden Gasarren erzeugte Wassergerade ft viel, als beyde Gasarren jusammengenom-

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