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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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556 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten.

unvollständig behandelt würden, daß daraus in allenTheilen der Physik die größte Verwirrung entstehe.Wie soll man sich die elektrische Materie, wie dastickt denken? Seyen sie bloße Modifikationen desWärmestoffs, oder sey der Wärmestoff nur einer ihrerBestandtheile? Und der Wäcmestoff, sey er wohl ein«fach? und könne «in einfacher Stoff wohl alle die Rol«len spielen, die man jenem zutheile? Nach dem jetzt«gen Systeme der Chemie trenne der einsacke homogen«Wärmestoff Verbindungen, die er selbst ruvor bewirkte,hänge sich an Theilchen der Materie, und bilde nuneine abstoßende Sphäre, von welchen sich dessenun-geachtet einige stark und schnell anzögen. Kurz derWärmestoff sey heiß und kalt, ziehe an und stoße ab,sey sichtbar und unsichtbar, je nachdem es die Erklä«rung verlange; gleich Proteus nehme er alle Gestaltenund Formen an; er drohe uns mit Jupiters Donner»keil und kühle uns in den Abendlüsten.

Es sey traurig und demüthigend zu sehen, wieleicht man jetzt über die auffallendsten Absurditätenwegsehe, ja, sie sogar als Principien annehme, undaus sie, als unläugbaren Thatsachen, forkbaue. Stattaller andern Beyspiele von Verwirrung und Ungereimt-heit, wohin solche Principien führten, erwähne ernur das Resultat der Versuche und Bemerkungen de»Grafen Rnmford über die Erzeugung der Hitze durchReibung, welches dahin gehe, daß, weil diese Hitzesich aus den bisherigen chemischen Principien nicht ge»nugthuend erklären lasse, er geneigt sey, zu glauben:Hitze sey nichts Materielles, und beruhe auf keinemeinzigen Stoffe,- sondern sey nichts anders, als Be»wegung! Wahrlich dieß sey zu viel einer Hypotheseaufopfern, wenn man lieber alle Gründe der Vernunft

und