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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik. §. von d. Elektricität. 563

auf der Fnrka gemachten Beobachtungen lehrten ihn,daß die Wolken keine eigene Elektricität besitzen, sontdern bloß als Leiter dienen, um die Elektricität aus denobern Gegenden herabzuführen. Denn als er b y derAbwesenheit der Wolken die Bleykngel seines Lostther,mometrrs in dir Hehr schleuderte, erhielt er eine stärrkrre Elektricität als bey ihrer Gegenwart.

Daß die Elektricität der heitern Luft nnwandel,bar positiv sey, glaubt er nicht anders als mit Voltra so erklären zu müssen, daß sie durch die Aiiodün»stung entstehe, von den aufsteigenden Dünsten mit indie Höhe geführt, und durch die Kälte oder Verbich,tung der Dünste aus denselben niedergeschlagen werde,wodurch sich die obern Luftgegeiidei, damit anfüllen.Um hierüber noch mehr Ausschluß zu erhalten, siellreer eine große Anzahl Versuche über die Elektricitätbey der Verdunstung an, nach welchen er sand, baßerhitztes Porzellan und Silber den Dünsten immer —E, Eisen und Kupfer hingegen -j- E geben. Hierauswird eü ihm wahrscheinlich, daß die Elektricität derDünste an solchen Körpern, bey welchen mit Berüh,rung des Wassers eine Zersetzung statt sinden kann,jederzeit positiv, hingegen an solchen bcn welchen keineZersetzung erfolgt, und auch durch selbige an andernKörpern kerne dergleichen hervorgebracht werden kann,allemal negativ sey.

Read in Knightsbridge hat ebenfalls mit einemeigenen Apparat von, Jahre 1789- >792 Beobachttunzen über die Lusrelektricirät angestellt'). Die At»mosphäre fand er unter 397 Malen 241 Mal positiv

und

t) Philosoph. Transact. Vol. LXXXs. übers. fn 03 r c n'sZournal der Physik. 23. VI. S. 234 f.

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