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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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594 V. Von Priestley bis aufd. neuesten Zeiten:

untere, nach der Erde zu gerichtete Fläche, in dem«ntgegengesstzlen Zustande der Elektricität; und wenndiese geladenen Lustmassen über hohe Gebäude fortzie«hrn, welche zwischen ihren beyden entgegengesetztenOberflächen eine leitende Verbindung abgeben, so er«folge die Explosion des Blitzes. Im Augenblicke, dader Blitz in ein Gebäude einschlage, könne sich dieuntere Fläche der geladenen Luftmasse entweder überda» ganze Gebäude, oder nur über einen Theil dessel»den, yoer selbst gar nicht darüber verbreiten, wennnämlich das Gebäude nur als ein Theil zu dem ge»höre, was die leitend« Verbindung zwischen den bey«den Flächen ausmache.

Um sich nun hierüber durch Versuche zu belehren,welche mit dem Blitze so nahe als möglich übereinkä«inen, erdachte er einen eigenen Apparat, durchweichensich dünne Luftschichten laden und entladen ließen. DieResultare seiner Versuche waren diese: daß es nicht so»wohl auf die Gestalt und Construkrion der Blitzablei«ter , als vielmehr auf die jedesmalige läge der unternFläche der geladenen Luftschicht gegen das Gebäude an«kommt, ob der Ableitet feine Dienste gehörig verrich»len und das Gebäude sichern werde.

Ob der Blitzableiter sich in eine Spitze oder ineine Kugel endigen müsse, ließ sich aus seinen Versu-chen nicht leicht entscheiden. Bey den großen Wir-kungen in der Narur sey dieses wahrscheinlich gleichgül»tig. Zu seinen Versuchen hatte die Kugel 3 Zoll imDurchmesser, und die geladene Wolke höchstens 70Quadrarzoll Oberfläche. Kämen dagegen mehreregroße Schichten geladener Luft inS Spiel, so sey inVergleich mit ihnen eine 3 Zoll gccße Kugel nichtbesser als eine Spitze. Da aber doch über diese Frage

sey