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Achter Band. [Zweyte Periode, dritte Epoche, zweyter Abschnitt.]
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2. Besondere Physik, g. von d. Elektricität. 609

irrn die Anwendung der Bleystreifen, von der Dickedes gewöhnlichen Dachrinnenbleys und von 4 ZollBreite und darüber, gar nicht zu verwerfe».

Bey dieser Gelegenheit empfiehlt ReimaruS noch einige Vorsichröregeln, welche er aus wirklichenErfahrungen einiger Wetkerschläge herleitet.

1. Ein Blitzableiter kann selbst bey gehörigerStärke durch AnSeinandersprengung seiner Theileso zerstört werden, daß das Gebäude bey einem küuf«tigen Wetterschlage unbeschüht gelassen wäre. Deß«wegen gibt er den Rath, daß man die Stücke, wennes Kupferplatken sind, mit doppelten Falzen und durchVernietung wohl verbinden lasse. BlenplcUten lassensich schon mir einem einfachen Falze wohl zusammen«treiben, und mit Nägeln anhalten. Da nun auchkein Rost dazwischen entstehe, so wird auch damit eineAbsprengung vermieden.

2. Sey es auch eine besondere Vorsicht, den Ab«leitet von innern Strecken Metall, Klingeldrärhen,eisernen Ofenröhren u. s. f. so viel möglich entfernt an«zulegen. Ueberhanpt aber soll man ja die StreckeMetall, welche zur Ableitung dienen soll, lieber zubreit als zu schmal machen.

3 . Auch sey eö nicht rathsam, den Ableiter nahean sehr verbrennlichen Dingen, zwischen HenbüscheluU. drrgl. herabgehen zu lassen.

4. Endlich sey es auch anzuralhen, entzündlicheDinge vom Ende des Ableikers zu entfernen, und die«ses Ende nicht zu enge einzuschließen, sondern in gernugsam frenem Raume an der Oberfläche des Bodensliegen zu lasse».

Entdeckter GalvanismuS.

Diese Entdeckung, welche, wie mehrere andere,zufälliger Weise gemacht wurde, war unter solchenFischer'» Drsch. d.Physik. VIH. ». Qq Um»